Finde deinen Duft, der Frauen dahinschmelzen lässt

Ein Kumpel hat mich mal gefragt:

„Hey Tim, sag mal, lohnt es sich ein teures Parfüm, bzw. ein teures Eau de Cologne zu kaufen? Denn bis jetzt ist mein einziger Duft das AXE Deodorant…“


Ich gab ihm eine schnelle Antwort, aber es hat mich dazu inspiriert einen etwas ausführlicheren Text zum Thema Duft zu schreiben. Fragen wie … was ist Eau de Cologne? Was ist ein Körperspray? was ist ein Aftershave? was sind Pheromone? habe ich etwas vergessen? Welcher Duft bringt dir die höchsten Erfolge bei Frauen?

Sie alle zielen natürlich darauf ab, aus dir einen für Frauen unwiderstehlichen Mann zu machen… aber meist ist es nur ein Störgeräusch, welches stumm geschalten werden sollte. Nichtsdestotrotz musste da etwas sein, eine spezielle Lösung irgendwo da draußen, die die Frage beantwortet, welcher Duft den Frauen am besten gefällt.

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Grundlage für diesen Artikel sind meine eigenen „Studien“ – die insgesamt ca. 12 Jahre umspannen – über das Phänomen des männlichen Duftes, und soll auch zeigen, was die Wissenschaft zu diesem Thema zu sagen hat.

Der Männerduft: Viele Variationen

Mit Beginn der Pupertät habe ich angefangen irgendein Billigdeo zu benützen, das ich beim Discounter gekauft habe. Dazu habe ich dann Calvin Klein als Eau de Toilette benützt, weil ich den Duft mochte.

Ich habe eine Menge Dinge falsch gemacht.

Das Deodorant war eine Flüssigkeit in einem von diesen Altbackenen RollOns die man sich in die Achseln schmiert. Es war feucht, klebrig und eher unangenehm zu tragen. Aber ich kann nichts anderes, also habe ich es benutzt. Ich habe verschiedene Düfte ausprobiert, aber bekam nie Komplimente dafür. Ich zog meinen Schluss, dass ich zumindest nicht so  stank, wie so manch anderer in meiner Klasse.

Das Eau de Toilette passte meiner Meinung nach zu meinem Dufttyüpen. Es war „Obsession for Men“. Ich habe es für vier oder fünf Jahre benutzt. Meine Schwester beschwerte sich immer, dass das Bad immer wie ein „Puff“ riechen würden, wenn ich mit meinem morgendlichen Duftritual fertig war, aber ich schob es auf die üblichen Geschwisternicklichkeiten und beachtete sie nicht weiter. Zumindest unsere Katze hat es geliebt, wenn ich es benutzt haben, schleckte mein Gesicht und kuschelte sich immer an ran.

Es hat also nahezu fünf Jahre gedauter, bis ich gemerkt habe, dass Frauen den Duft von Obsession for Men abstoßend finden, aber alle Katzen – selbst Tiger, Jaguare und Geparden – wie verzaubert von ihm sind. (im Ernst, schau dir das bei Gelegenheit mal an: Wall Street Journal „Big Cats Obsess Over Calvin Klein’s „Obsession for Men“).

Fazit: der Duft, den ich fast ein halbes Jahrzent lang benutzt habe, ekelt Frauen an, aber zieht Katzen an.

JACKPOT!!!

Und doch hatte es sein Gutes, es kitzelte meinen Ehrgeiz heraus, den Duft für mich als Mann zu finden, der den gleichen beeindruckenden Effekt auf Frauen hatte, wie mein alter Duft auf Katzen.

Eine einfache Umfrage

Richtig duftenAls ich also realisiert habe, dass Mädchen meinen Duft hassten, habe ich begonnen Frauen in meinem Umkreis zu befragen, was denn ihr Lieblings Eau de Toilette sei. „Cool Water, von Davidoff“, war die erste Antwort. „Cool Water“, sagte damals auch die zweite. und auch die Dritte gab mir die gleiche Antwort.

Also war es Cool Water. Sofort bin ich in die nächste Drogerie und habe mir eine Fläschchen Cool Water genommen und einen Spritzer getestet… Mein Gefühl war eher ein Treffer mit dem Vorschlaghammer im Gesicht, aber als ich meine Mutter und meine Schwester danach gefragt habe, meinten diese ich würde sehr gut riechen.

Ich begann Cool Water jeden Tag zu tragen und so fing es an, dass mir Frauen Komplimente wegen meinem Duft machten – etwas, das ich, verständlicherweise, bisher noch nie erlebt hatte.

Ich habe auch mein Deodorant gewechselt, so dass ich nun ein weniger „schleimiges“ hatte, eines dass angenehmer zu tragen war. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern welches es war, aber es glaub eine grüne Flasche und ich habe es für eine lange Zeit genutzt. Auch bei diesem mochte ich den Duft nicht besonders, aber Frauen dafür umso mehr.

Da stand ich also, mit einem Eau de Toilette, dessen Geruch ich nicht mochte, aber Frauen meinten, dass ich gut riechen würde und mit einem Deodorant, welches ich auch nicht mochte, aber Frauen mir ebenfalls sagten, ich würde sehr gut riechen.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich trug also Jahre umgeben von einem schlechten Geruch, nur der Frauen Willen. Aber abgesehen von Komplimenten, kam keine Frau auf die Idee, mir die Kleider vom Leib zu reißen. Und um ehrlich zu sein, habe ich ansonsten gar keinen Unterschied darin gesehen, wie Frauen mich behandelten.

Vielleicht macht der Duft ja auch nicht so viel aus…

 Pheromone

Als ich anfing den Reiz darin zu sehen mich Frauen anzunähern, sie zu verführen habe ich entschieden mir einmal Pheromone zu kaufen, nur um zu sehen, ob sie einen Einfluss auf den Werdegang haben. Da war kein Duft, und ich konnte keinen offensichtlichen Unterschied erkennen. Frauen schienen ein wenig netter… dachte ich… aber ich war mir nicht sicher. Könnte auch ein Placebo Effekt gewesen sein.

Schließlich fand ich ein Mädchen, dass meine Frage nach einem Date mit „Ja“ beantwortete, während ich die Pheromone trug. Wir wären fast bei ihr gelandet, bei meinem allerersten Date, wäre ich auf Grund dessen, und auf Grund meines fehlenden Wissens, wie mit einer Frau umzugehen, nicht so betrunken gewesen, dass ich heim torkeln musste.

Und die erste Telefonnummer von einer Frau in einer Disco habe ich ebenfalls bekommen, während ich die Pheromone trug. Es war ein großes, schlankes dunkelhäutiges Mädchen, aus der Dominikanischen Republik, die Art „Superathlethin“. Ich kann es immer noch nicht lassen, solche Frauen anzusprechen und anzuflirten. Und da am liebsten vor den Augen ihrer meist selbstverliebten arroganten Begleiter.

Jedoch war ich nicht sicher ob ich das nun den Pheromonen zu verdanken hatte oder ob es der Situation zu verdanken war, dass ich endlich da draußen auf der „Pirsch“ war. Unterm Strich jedoch habe ich aufgehört Pheromone zu benutzen und meiner Erfolgsquote hat dies kein Abbruch getan.

Ein Markenwechsel

Während des Studiums, als ich in den Süden gezogen bin, habe ich sowohl mein Deodorant als auch mein Eau de Toilette erneut gewechselt.

Das neue Deodorant war Nivea Sport, welches sich einerseits großartig angefühlt hatte und mir andererseits auch Frauen sagten, dass es gut riechen würde. Auch einmal ohne Parfüm aus dem Haus zu gehen und das Kompliment „Du riechst großartig!“ zu bekommen, war meine Bestätigung, dass es genau das Richitge ist.

ALLURE von CHANEL, der Duft für den Mann

 

Bezüglich guter Eau de Toilettes habe ich mir ein paar Erfahrungsberichte, nicht nur aus Deutschland durchgelesen und bin dabei auf „ALLURE“ von CHANEL gestoßen, also habe ich mir ein Fläschchen bestellt. Was soll ich sagen. Nicht nur Frauen lieben es, nein auch ich mochte es, was ein erneuter Quantensprung in der Geschichte gewesen ist.

Schlussendlich habe ich zwei Düfte gefunden, die sowohl den Frauen als auch mir gefallen haben.

Aber hat es geholfen?

 

Was die Forschung sagt

Um weg von diesem anekdotenhaften zu kommen und etwas tiefere Einsicht zu erhalten, wollte ich wissen, was die Forschung bezüglich des männlichen Duftest, Parfüms und des Empfindens zu sagen hatte. Dabei habe ich fünf entscheidende Forschungsartikel gefunden.

Das erste Stück ist ein Auszug aus dem 2009 erschienenen Buch Bonk: The Curious Coupling of Science and Sex von Mary Roach:

„Hör auf Parfüm zu tragen! Frauen finden es nicht attraktiv. Wenn du mir nicht glaubst lies dir folgendes Zitat aus der Geruchs- und Geschmaksbetrachtung sowie -Forschung in Chicago: „Männerparfüms reduzieren nachweislich die vaginale Blutzirkulation.“ Al Hirsch hängte Frauen an einen Photoplethysmographen und bat sie klinische Atemmasken zu tragen, die mit verschiedenen Aromas benetzt wurden. (Um sicher zu gehen, dass keine situationsbedingten Unregelmäßigkeiten entstehen wurden auch Masken ohne jeglichen Duft in die Testmenge eingebracht) Den gleichen, oben erwähnt Effekt der Parfüms hatten bei Frauen ebenfalls der Geruch von Kirsche und verkohltes Grillfleisch. Am eregendsten fanden Frauen mysteriöser weise eine Mischung aus Gurke und „Good ’n‘ Plent“ Süßigkeiten. Es erhöhte den vaginalen Blutfluss um 13 Prozent.“

Bevor du dich aus Unwissenheit heraus frägst ob ich noch alle Tassen im Schrank habe möchte ich dir erklären, was es mit der Messung der Blutzirkulation auf sich hat. Das Messverfahren wird tatsächlich dazu eingesetzt um zu genau zu erkennen, ob jemand etwas sexuell anziehend findet, oder nicht. In anderen Studien, konnte das Verfahren belegen, dass Frauen auf gewisse Stimulationen sexuell angeregt reagiert haben, egal ob sie es angeben oder nicht. (Dies war in Studien vonnöten, in denen Frauen trotz anonymisierter Daten so peinlich berührt waren, dass sie Erregung nicht zugeben wollten)

Laut dieser Studie also verringert ein Parfüm, bzw. ein Eau de Toiltette / Eau de Cologne die Erregung. Das ist doch eine spannende Entdeckung. Jedoch war ich von diesem Auszug sehr verwundert. Bedeutete es, dass nur einige wenige Düfte getestet wurden? Bedeutet es, dass nur ein Parfüm benutzt wurde, und die restlichen zehn Düfte waren generisch? Wurde vielleicht als einziges Parfüm das „Obsession“ von Calvin Klein benutzt?

Da ich diese Informationen nicht vorliegen hatte, war ich etwas besorgt, hier ein haltloses Statement über Männer Eau de toilettes zu schreiben, basierend auf zu wenig Hintergrundwissen unbekannter Variablen… aber es hat eine Menge interessanter Fragen aufgeworfen. (eine der wohl interessantesten davon, wie und wieso eine Mischung aus Gurke und Süßigkeiten zusammengemischt Frauen geil und erregt macht…)

Also habe ich etwas weiter gegraben, und ich fand heraus, dass die Grundlage des Buches ein U.S. Patent aus dem Jahre 1998 ist.

Dem U.S. Patent Nummer 7067162, „Use of odorants to alter blood flow to the vagina“ nach, welche eine Großzahl an Quellen nennt und von Alan R. Hirsch, dem Leiter der „Geruchs- und Geschmacksbehandlung und -forschung Foundation in Chicago angemeldet wurde:

„Beispiele von Geruchsstoffen und deren Mischungen die dazu benutzt werden können die vaginale Blutzirkulation um 10 – 30 % zu steigern, sind Babypuder Gerüche, ein lakritzähnliche Duftmischung, Banane-Nuss Brot Geruchsmischungen, ein blumig-aldehyder Duft wie Channel No.5 und White Linen, eine Mixtur aus Lavendel und Kürbiskuchendüften, eine Mischung aus Babypuder und Schokoladendüften. Beispiele für Süßholzdüfte sind beispielsweise schwarze Lakritze oder aber Good n‘ Plenty. Diese Düfte kann man käuflich erwerben, beispielsweise von der International Flavors and Fragrances, Inc. (IFF, New York, N.Y.) Energy Essentials, AromaTech, Inc. (Sommervill, N.J.), Florasynth, Inc. (Teterboro, N.J.) und als Geruchsöle. Diese individuellen Düfte und Duftmischungen haben bewiesen, dass sie nachweislich die vaginale Blutzirkulation von Frauen, die die durch Masturbation höchst erregt sind“

Alles klar, das ist ja schon mal etwas genauer auf meiner Suche. Und das Patent sagt weiter:

„Gemäß der Erfindung können Geruchsstoffe dazu benutzt werden, die vaginale Blutzirkulation zu senken. Mit einer reduzierten vaginalen Blutzirkulation, merken die Frauen einen verminderten Erregungspegel. Beispiele dieser Geruchsstoffe und Duftstoffmischungen, die die Blutzirkulation um 10-20% senken können sind Düfte die alleinig auf Süßholz basieren, wie beispielsweise Old Spice, einem Geruch nach verkohltem Grillfleisch oder aber einem Kirschgeruch. Diese Düfte und Duftmischungen konnten nachweislich die vaginale Blutzirkulation bei Frauen senken, die nur minimal durch Masturbation erregt sind, bzw durch händische Stimulation der weiblichen Genitale“

Gut, nun wissen wir es. Es war nicht Obsession für Männer, es war Old Spice, das Hirsch als Abtörner für Frauen identifizierte. Aber trotzdem ist das nur ein Duft der getestet wurde, was bedeutet, dass viele weitere nicht getestet wurden.

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Der Axe Effekt – Funktioniert er wirklich?

In meinem ersten Studienjahr, war ich mit einem unglaublich ungesund lebendem Zimmernachbarn gesegnet. Das schließe ich aus seinen grauenhaften Essmanieren, seinen unglaublich lauten und stinkenden Fürzen, die ganze Zeit über, selbst mitten in der Nacht im Schlaf (und er beschwerte sich ohne Ende, wenn ich das Fenster in den bitterkalten Münchner Winternächten aufgemacht habe um nicht zu ersticken, ohne auf die Temperatur zu achten, bzw. nicht in aller Stille unter diesem Gestank leiden wollte). Unter dem Versuch diese grausame Geruchsbelästigung die seinem Körper entfuhr zu vertuschen, fing er an diese Lufterfrischer aus der Dose rumzusprühen. Die oder ein Deo, welches ich zu hassen gelernt habe… AXE Body Spray….

Jedes Mal, wenn ich jetzt dem AXE Duft ausgesetzt bin muss ich zudem an Scooter denken, den ich danke meines Zimmerkollegen ebenfalls hassen gelernt habe. Also fand ich die Axe Werbungen eher verachtenswert, die zeigen wie sich Frauen gierig auf den Tragenden stürzen.

Wenn du sie nicht kennst, hier ist mal das berühmteste:

und hier das zweite aus der Kategorie berühmt auf YouTube:

Unglaublich, oder?

Tja, irgendwie schien mein Zimmernachbar davon etwas gewusst zu haben. Einem Auszug aus einem anderen Buch (The Consuming Instinct) zufolge:

„Interessanterweise scheint der sogenannte Axe Effekt tatsächlich zu existieren. In einer aktuellen Studie, wurde Männer mit einem Deodorant eingesprüht, welches entweder ein aktivierendes Präparat enthielt oder eben nicht. Im Folgenden wurden sie dazu befragt, also wie sie Attraktivität einschätzen würden, wie gut sie sich aktuell fühlen. Dann wurden Frauen Videos dieser Männer gezeigt, die sie dann bewerten mussten (Vertrauen, Attraktivität). Unglaublicherweise, haben sich nicht nur die Männer mit dem aktivierendem Deodorant besser und attraktiver gefühlt, nein sie wurden auch als interessanter von den Frauen bewertet als diejenigen mit dem nicht aktivierendem Deodorant.“

Meine Vermutung hier ist nicht der Geruch selbst, der die Männer beidseits attraktiver werden ließen (sich selbst und für die Frau), sondern der Geruch sorgte dafür, dass die Männer ein höheres Selbstwertgefühl hatten, welches sie souveräner in der Körpersprache und nonverbalen Kommunikation mit den Frauen erscheinen ließ, diese wiederum somit anzogen.

Hätte man den direkten Zusammenhang zwischen Geruch von Axe und der vaginalen Blutzirkulation gemessen, mag es sein, dass das Ergebnis ein ganz anderes wäre.

So muss ich euch hier ein Urteil ob Axe bei Frauen zieht oder nicht schuldig bleiben.

Angst riechen

Ich habe da noch so einen Forschungsbericht gefunden, welchen ich euch vorstellen möchte, aber bitte habt Geduld mit mir, wenn ihr euch fragen solltet wieso dieser auch wichtig ist.

Dabei handelt es sich um den Einfluss von Kortisol – dem Stress Hormon – auf die natürliche Attraktivität von Männern, aus dem Bericht „Scent attractiveness and endocrine status in male students before and during a stress situation„.

Logisch eigentlich: Je gestresster der Mann ist, desto weniger attraktiv ist er für Frauen.

Interessanterweise, ist ein hoher Testosteronwert für Frauen ebenso unattraktiv, aber nur für Frauen, die nicht fertil sind. Bedeutet also dass Frauen, in ihrer fruchtbaren Zeit eher durch männliche Männer angezogen fühlen, die starke widerstandsfähige Gene versprechen. Ebenso ist dies die Zeit in der Frauen ihren festen Partnern, die zwar weniger Testosteron besitzen, dafür aber standfester sind und Acht auf sie geben, fremd gehen. Dabei geht es dann um andere Aspekte als um die reine sexuelle Befriedigung.

Dies (die Anmerkung zu Kortisol) beeinflusst unsere Entscheidungen was wir tun werden, wenn es um unseren eingenen männlichen Duft geht – und ich werde es euch gleich sagen, was wir tun werden.

Plane deinen eigenen Duftcocktail

Also was wissen wir? Hier eine kurze Zusammenfassung:

  1. Frauen fühlen sich von Babyputer/Laktrize, Bananen Nuss Bro / Lavendel, sowie von Kürbiskuchen/Babypuder und schokoladigen Düften angezogen und angemacht
  2. Frauen fühlen sich von Old Spice / verkohltem Grillfleisch / Kirschen abgeturned
  3. Frauen mögen Männer auf die sie sich verlassen können (natürlich)
  4. Frauen sind von Testosteron im Männerschweiß angezogen
  5. Frauen werden vom Stresshormon Kortisol im Männerschweiß abgestoßen

Dieses Basiswissen hatte sich in mir gefestiget als ich eine interessante Kette von Erlebnissen hatte: Erfolgreiche Verführer die ihren eigen Duft hatten und au naturell umherliefen.

Moschus: Der natürliche Männerduft

Nachdem ich meine ersten eigenen Erfahrungen darin gesammelt habe, Frauen kennen zu lernen und zu daten. Habe ich mich an ein paar Kumpels gewandt, deren Erfolgsquote deutlich höher lag als meine. Ich habe noch viel mehr Zeit mit ihnen verbracht um zu sehen, was sie anders machen, wieso sie so viel erfolgreicher dabei waren Frauen um den Finger zu wickeln als ich. Ich wollte meinen Horizont erweitern.

Dabei ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen. Die besten von ihnen, wenn es darum ging Frauen abzuschleppen, stanken meiner Meinung nach. Quasi als ob sie seit Tagen nicht geduscht hätten. Mit ihnen unterwegs zu sein, bedeutete also Moschus tolerieren zu lernen.

Einer von ihnen reagierte nicht mal auf meine Nachfrage, sondern tat sie einfach ab. Wohingegen ein mittlerweile enger Kumpel von mir, der Models und reiche Papa Mädchen datet mir sagte, dass er mittlerweile von allen Frauen gesagt bekommt, wie glücklich sie seien, dass er sich nicht mit Parfüm oder Deodorant vollsprüht.

Ich sah die Typen in den persönlichen Bereich der Frauen eindringen – Frauen haben einen besseren Riechsinn als Männer, und wenn ich den Kerl von einiger Entfernung riechen konnte, mussten die es eben auch riechen – und die Frauen waren augenblicklich aufgeschlossen, glücklich und mitteilssam… Diese Typen hatten definitiv Tonnen mehr an Sexappeal und einen stärkeren Vibe als ich es damals hatte.

Und da begann ich mich zu fragen, ob Sexappeal etwas mit dem Geruch zu tun hatte.

Eine (absolut spekulative) Theorie

Duft der verrückt machtBasierend auf den Forschungsergebnissen die ich gelesen habe und die Männer die ich gesehen habe, entwickelte ich eine Theorie. Eine Theorie über den männlichen Duft.

Meine Theorie ist, dass der männliche Moschus als eine Art „territoriales Markieren“ fungiert, welches gleichzeitig anziehend auf genetisch kompatible Frauen wirkt, und dementsprechend abstoßend auf (nicht-homosexuelle) Männer aber auch auf genetisch nicht kompatible Frauen.

Im Artikel über die AntiBaby Pille für Frauen habe ich herausgefunden, dass Frauen scheinbar Männer nach ihrer genetischen Kompatibilität durch riechen auswählen, und dass Frauen die die Pille absetzen und mit inkompatiblen Partnern ausgehen, sich sehr schnell von diesen trennen (ohne eine Ahnung davon zu haben, dass das mit dem Geruch zusammenhängt.

Eben so habe ich aus zahlreichen Anekdoten gehört, dass unterschiedliche Eau de Toilettes, Aftershaves, Deos, Körpersprays etc. bei bestimmten Männern besser oder schlechter funktionieren.

Somit bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

  • Frauen fühlen geruchlich von Männern angezogen, wenn folgende Dinge stimmen: genetische Kompatibilität, hohe Testosteronwerte und niedrige Kortisolwerte
  • Deos, Parfüm, Körpersprays etc. verdecken den natürlichen Männerduft, und täuschen die weibliche Nase der Frau insofern, dass sie ihn mag oder eben nicht mag
  • Männer die es nicht gewohnt sind Frauen anzusprechen, haben höhere Kortisolwerte, und das sind Düfte die Frauen wahrnehmen
  • Dementsprechend haben erfahrene Männer deutlich geringere Kortisolwerte und ziehen Frauen damit eher an.
  • Erfahrene Männer, die dazu noch häufig Sex haben, haben ein von Natur aus höheren Testosteronwert, was sie attraktiver für Frauen machen und auf diese anziehend wirkt

Meine Schlussfolgerungen waren deshalb:

  1. Deos, Parfüms etc verändern deinen Duft, idem sie versuchen deinen Kortisolwert etwas zu senken und den fehlenden Testosteronspiegel künstlich erhöhen (reine Spekulation, schließlich sind die Unternehmen sehr diskret, was ihre Duftmischungen angeht)
  2. Wenn du also einen von Natur aus eher nicht so anziehenden Duft hast, tust du gut daran diesen künstlich zu pimpen
  3. Wenn du jedoch einen für Frauen anziehenden natürlichen Körperduft hast, tust du besser daran diesen nicht durch zusätzliche Stoffe zu verfälschen

Deswegen beschloss ich für mich „externe“ Düfte nur in der Anfangsphase zu nutzen, in der ich noch nicht so sicher im Umgang mit Frauen war und sie dann besser später mit ausreichender Erfahrung weg zu lassen.

Wegwerfen meines Deodorants

Parfüm und Deos habe ich bis Ende 2010 benutzt, also einige Jahre, nachdem ich erst zum ersten Mal bei meinen Kumpels gemerkt habe, dass diese kein Deo verwendet haben, aber so enorm erfolgreich waren.

Neben diesen hatte ich jedoch in der Zwischenzeit auch genügend Männer gesehen, die stark rochen und keine einzige Frau abbekamen, bzw. nicht zu beneiden waren. Daneben musste ich arbeiten.

Als Randnotiz: Ich bin mittlerweile überzeugt, dass der Grund, dass Deodorants im 20. Jahrhundert so weit verbreitet sind, ist auf Grund dessen, dass man auf engem Raum arbeiten muss und man auf dieser Nähe die Düfte der anderen tolerieren muss.

Nachdem ich mich jedoch selbständig gemacht habe, und meine Fähigkeiten mit Frauen umzugehen so weit vorangeschritten waren, dass ich sie mit hoher Regelmäßigkeit mit nach Hause genommen habe, entschloss ich mich zu einem Experiment: Ich ging aus ohne meinen Duft zu verändern, zu verfälschen oder zu überdecken außer mich mit Seife und Wasser zu waschen, und wollte sehen was geschieht. Im Endeffekt konnte ich ja jederzeit dazu zurückkehren Deo und Parfüm zu nutzen.

Tja, das habe ich nie gemacht, denn ich hatten deinen Grund. Als ich damit begann die Düfte, Deo und Parfüm, wegzulassen hatte ich extreme Spitzen bezüglich dem Kennenlernen von Frauen. Gleichzeitig habe ich mir jedoch eine neue Frisur zugelegt und ließ einen drei Tage Bart stehen. Daneben habe auch meinen Kleidungsstil verändert, so dass ich es nicht hundert prozentig auf den Geruch festnageln kann.

Aber wenn, dann schien es sich zumindest mal nicht negativ auszuwirken.

Und um ehrlich zu sein, schien ich plötzlich von Anbeginn der Begegnung an deutlich anziehender auf Frauen zu sein, was mich vermuten ließ, dass dass nicht nur einem Bart und neuen Kleider verschuldet sein konnte.

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Also was solltest du für DEINEN Duft verwenden?

hast du deinen Duft schon?Nun sind es also so an die 3,5 Jahre seitdem ich dem Deo und dem Eau de Toilette entsagt habe und ich denke ich werde nie wieder dazu zurückkehren. Ich habe keinen von Haus starken Geruch – In einem Selbstexperiment habe ich 10 Tage lang nicht geduscht, einfach zu sehen wie es sich entwickelt und habe Leute um mich herum immer wieder gefragt, ob ich riechen würde. Am 7.-8. Tag kamen vereinzelte Antworten, dass die Personen in unmittelbarer Nähe den Geruch wahrnahmen. Wie auch immer, bin ich eher der Typ, der 30 Minuten duscht um sich alles gründlich abzuschrubben, weil ich auf Sauberkeit stehe. Deswegen war das Ende des Experiments wie ein Segen für mich.

Die Reaktionen von Frauen jedoch sind polarisierender als jemals zuvor. Manche Frauen sind augenblicklich sehr angeturnt von mir und fühlen sich zu mir angezogen, für andere hingegen bin ich um es mal hart zu sagen, abstoßend. Und das nimmt das gesamte Spektrum an Frauen ein – sehr hübsche Frauen, sehr stylische Frauen, elegante Frauen die einfach von mir angezogen werden, und andere die vor mir das Weite suchen. Ich denke das ist es, was der unverfälschte männliche Duft bewirkt. Die Reaktionen sind einfach stärker als wenn du Deo oder Parfüms aufträgst.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich zu dem Zeitpunkt als ich „externen Düften“ abschwor, keinerlei Probleme damit hatte Frauen anzusprechen, so dass meine Kortisolwerte sehr gering waren und sind.

Deswegen empfehle ich dir folgende Punkte:

  • Hast du noch nicht viel Erfahrung mit Frauen und wirst du schnell nervös wenn du dich ihnen näherst, benutze Deo oder Parfüm. Das hilft dir das Kortisol zu kaschieren wenn du schwitzt – ein Abturner für Frauen – und es kompensiert das fehlende Testosteron auf Grund deiner Unsicherheit und der fehlenden Siegessicherheit
  • Sobald du genügend Erfahrung gesammelt hast und es für dich quasi Routine ist, Frauen anzusprechen, mit ihnen zu flirten, sie zu verführen und mit nach Hause zu nehmen, wenn deine Nervosität gegen Null geht, lass das Deodorant weg, lass das Parfüm weg. Zu diesem Zeitpunkt nämlich ist die chemische Zusammensetzung deines eigenen Duftes ideal – dein Kortisolwert ist niedrig, dein Testosteronwert ist hoch, du fühlst dich siegessicher, was deine Körperhaltung und damit auch deinen Duft beeinflusst, du wirst zuversichtlich, dominant und stressfrei. Damit ist dir auch eine Initialattraktivität bei Frauen sicher.

Bereite dich drauf vor wie DU zu riechen

Zusammengefasst denke ich, dass Deos und Parfüms nette Gimmicks sind, wenn du beginnst dich mit Frauen zu treffen, noch nciht so sicher bist, aber es sind Sachen die du so schnell wie möglich los werden willst. Es ist egal wie stark oder nicht stark du riechst wenn du eine gewisse Selbstsicherheit hast. Zu diesem Zeitpunkt wirst du merken wie du deinem Duft einfach freien Lauf lassen kannst, manche Frauen werden sich zu dir hingezogen fühlen, andere wiederum nicht, aber das ist auch ok und gut so. Du wirst die Frauen treffen und daten, die wirklich deiner Chemie am nächsten kommen und das ist es was du möchtest.

Aber bis du soweit bist, sei nicht besorgt und benutze gerne einen guten Duft (oder vielleicht AXE… obwohl ich da immer noch recht skeptisch bin).

Egal was du tust, nutze einfach kein „Obsession für Männer“, außer du stehst auf Katzen…

Cheers,
Tim

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